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GPS Technology - DGPS
RDS - ALF - BACON, WAAS, EGNOS, AMDS
Basic Prinzipien und Beschreibung europäischen DGPS-Systeme
Der Begriff DGPS (Differential GPS) ist eine Technik, die darauf
ausgelegt ist, die Genauigkeit, der GPS-Systeme zu verbessern, durch das senden
eines Differenzsignal von einer Referenzstation aus. Diese Technik kennt viele unterschiedliche
Verfahren und Genauigkeiten.
Die grundlegende Idee hinter DGPS steht, ist, mit
zwei oder mit mehre Receivers, die GPS Satteliten Signale und das Differenzsignal
zum empfangen. Die Schnittstelle hierzu ist das RTCM SC 104
(RTCM = US-Radio Technical Commission for Marine)
Das RTCM muss auch Ihr GPS auswerten können- Link zu:
RTCM.
Eine andere Möglichkeit des DGPS ist, ein Differenzsignal
vom Satteliten zu empfangen. Diese Systeme nennt man WAAS
, SBAS, EGNOS usw. und wird z.B. vom SiRF II und in Zukunft
vom SiRF III Chipsatz ausgewertet.

DGPS-Nutzung.
Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit für den SPS-Nutzer kann durch lokale Differential-GPS-Verfahren
nochmals gesteigert werden. Eine Referenzstation misst an einem geographisch bekannten
Ort die jeweiligen aktuellen Fehler der einzelnen Satelliten und stellt sie dem
Nutzer als DGPS-Korrekturwerte im international standardisierten Format zur Verfügung.
In Deutschland werden zwei Referenzstationen betrieben, eine befindet sich auf Helgoland,
die andere in Wustrow. Sie haben jeweils eine Reichweite von ca. etwa 180 km. DGPS-Empfänger
der ersten Generation haben eine Genauigkeit bis 10 m bei 2sigma, die neueste Generation
erlaubt eine Genauigkeit von 3,5 m bei 2sigma; sie sind jedoch in ihrer Verfügbarkeit
beispielsweise durch wechselnde meteorologische und regionale Bedingungen (Gewitter,
Vereisung von Antennen, Abschattungen) unvorhersehbar eingeschränkt. Die benutzten
Frequenzen zur Übertragung der Korrekturdaten liegen im Seefunkfeuerband (um 300
kHz). Die Reichweiten der in Europa installierten DGPS-Stationen betragen bis zu
200 km, in den USA sogar bis zu 500 km.Auch in vielen anderen Ländern werden DGPS-Stationen
betrieben. Die Nutzung ist kostenlos. Daneben gibt es einige firmeneigene DGPS-Netze
z. B. von Sercel, Racal, Robertson und Shipmate, die allerdings nur gegen eine Gebühr
genutzt werden können.Aufgrund der verbesserten Messgenauigkeiten von GPS in der
SPS-Nutzung stellt sich die Frage nach der weiteren Existenzberechtigung der DGPS-Korrekturverfahren.
Ein Grund ist die Möglichkeit, die Integrität des GPS-Systems durch den DGPS-Betrieb
zu verbessern. Dazu werden gegenwärtig zwei Verfahren angewendet: Sobald der Referenz-
Station, die das Korrektursignal ausstrahlt, etwas über gestörte Betriebszustände
eines Satelliten bekannt wird, wird neben dem Korrektursignal auch eine entsprechende
Klartextmeldung versandt, die von den Empfängern ausgewertet und am Bildschirm dargestellt
werden kann. Zudem werden Korrekturdaten nur für ordnungsgemäß arbeitende Satelliten
gesendet. Der Empfänger wiederum bezieht nur Daten der Satelliten in die DGPS-Positionslösung
ein, für die auch Korrekturdaten vorliegen. hat jedoch auch Unzulänglichkeiten,
wie die mangelnde „Integrität“ – damit wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet,
dem Nutzer Auskünfte, über die den aktuellen Systemzustand und damit der Verlässigkeit
der aktuellen Positionslösung zu übermitteln. Um dieses und andere Probleme zu lösen
und die einseitige Abhängigkeit sicherheitsrelevanter Technologien von einem einzigen
System zukünftig zu vermeiden, hat der Ministerrat der Europäischen Union im März
2001 den Aufbau eines eigenen satellitengestützten Positionsbestimmungssystems mit
Namen „Galileo“ beschlossen. Dessen volle Verfügbarkeit
ist für 2008 geplant.
Die anderen Arten von DGPS
Jeder GPS-Receiver misst falsche Entfernungen, aber es gibt mehrere
Wege, dieses Maß zu korrigieren. Am Einfachste benutzt man GPS Receiver, die von
den Satelliten und ein Codephase genanntes Ausmaß zu messen den geschickten Code
zu benutzen. Der zweite Weg benutzt von Hige-Range-Receiver als ein Komplement,
die gleiche falsche Entfernung zu schätzen, bedeutet, die Botenwelle selbst zu benutzen
und ein Ausmaß zu messen genannt Botenphase. Die erste Methode gibt nicht zweideutige
Ergebnisse mit Genauigkeiten auf dem Meterniveau. Der zweite erlaubt Beschluss auf
dem Millimeter Niveau, aber stellt Maße bereit, die zu ungefähr 19 Zentimetern zweideutig
sind.
Das Prinzip von unterscheidendem GPS gilt für beide Arten von Maßen und führt so
zur folgenden Einteilung:
| Messtyp | Real Time / Post-processing | Designation | Accuracy | Validity Area |
| Code Phase | Post-processing | Post-processed DGPS or Post-processed LADGPS or Post-processed WADGPS | from < 1 m to ~10 m | From serveral x 10 Km to serveral x 1000 Km |
| Code Phase | Real Time | DGPS or LADGPS or WAGPS | from < 1 m to ~10 m
|
From serveral x 10 Km to serveral
x 1000 Km
|
| Carriere Phase | Post-processing | Kinematic or Rapid Static or Static | from < 1 cm to serveal cm | From serveral x 10 Km to serveral
x 1000 Km
|
| Carriere Phase | Real Time | Real Time kinematic | from < 1 cm to serveal cm | From serveral x 10 Km to serveral
x 10 Km
|
Für Methoden, die Code benutzen, Werte die DGPS und LADGPS (Örtliches
Gebiet DGPS) stufenweise durch, Bezeichnungen decken die gleiche Vorstellung. Der
WADGPS (Wide Area DGPS) ist eine Methode, die Fehler in Positions-Abhängigkeit Bestandteile
und Positions-unabhängige Bestandteile einstuft, ein Variationsmodell wird anschließend
abgeleitet, basierte auf der Mobile-Position, und dann werden diese ganze heterogene
- Informationen zum mobilen Empfangen verfügbar gemacht. Mobiles sind dann dazu
fähig wieder konstruieren Sie die falsche Auswahlkorrektur, die auf ihre eigentliche
Position höchst anwendbar ist und dieses anwendet, um eine genaue unterscheidende
Position zu berechnen. Auf diese Art kann das Berichterstattungsgebiet für gültige
Korrekturen tatsächlich zu einem sehr großen Gebiet ausgestreckt werden.
Für Methoden, die die Carrier Phase benutzen, wird die durchführbare Genauigkeit
nur erhalten, wenn Mäßzweideutigkeiten in einem Weg oder noch einem gelöst werden.
Die statische Form wird in Verbindung mit stationären Receiver gebracht, mit Punktberufsperioden,
die sich von 30 Minuten zu mehreren Stunden oder sogar mehreren Tagen ändern. Die
" Rapid Statik " mode ist eine Variante in der occupation periods are mehrer Minuten
gekürzt. Die "Kinematic" mode ist der Name für die case where des Referenz Receiver
ist Stationär und der andere bewegliche Receiver ist fähig ohne einen
zwang zu bewegen.
In allen Fällen, der real time Operation dieser proper Korrekturinformation wird
die Übertragung von der Referenz Station zu dem Mobilen GPS erfolgen. Der Radioelectric
ad hoc Mechanismus, der deshalb ein wesendliche Komponente des DGPS System
ist..
SAPOS stellt aktuellen Raumbezug für jedermann
bereit. Dies ist, als infrastrukturelle Grundversorgung, ein Teil des gesetzlichen
Auftrages der deutschen Landesvermessung. SAPOS
richtet einen permanent betriebenen, multifunktionalen DGPS - Dienst ein. Dieser
Service wird mit hoher Zuverlässigkeit flächendeckend verfügbar sein. Grundlage
des Systems bildet ein Netz von GPS-Referenzstationen auf Punkten der Landesvermessung
koordiniert im Bezugssystem EUROPEAN TERRESTRIAL REFERENCE SYSTEM 1989 (ETRS89).
SAPOS umfasst vier Servicebereiche unterschiedlicher
Eigenschaften und Genauigkeiten:
|
SAPOS®
- Produkt |
Genauigkeit Lage (Messunsicherheit) |
Genauigkeit ellipsoidische Höhe (Messunsicherheit) |
Datenformat |
|---|---|---|---|
| GPPS | < 1 cm | 1-2 cm | RINEX 2.1 |
Frequency Plan for the European Maritime Area in the Band 283.5 - 315 kHz DatenRate 200 Bit/s
WSV - DGPS Stationen Frequenzen Reichweiten
| Germany Ger | ||||||||
| Channel | Freq | Name | Type | Lat | Long | Country | Range | |
| km | n.m. | |||||||
| 20 | 293.5 | Ifferzheim (Rhein) | 48N50 | 08E07 | Germ | 285 | ||
| 30 | 298.5 | HELGOLAND | DGP | 54N11 | 07E53 | Germ | 285 | 154 |
| 38 | 302.5 | KOBLENZ | DGP | 50N22 | 07E35 | Germ | 225 | 122 |
| 49 | 308.0 | Gross Mohrdorf (WUSTROW) | DGP | 54N22 | 12E55 | Germ | 285 | 154 |
| 40 | 303.5 | ZEVEN | DGP | 53N17 | 09E15 | Germ | 285 | 154 |
| 60 | 313,5 | Mauken ( Elbe ) | 51N43 | 12E49 | Germ | 285 | ||
| 62 | 314,5 | Bad Abbach ( Donau ) | 48N56 | 12E49 | Germ | 285 | ||

Resultate von Testmessungen in der Schweiz dokumentieren den Stand verschiedener Korrekturdienste. Folgende Systeme werden untersucht:
OmniStar Link zu OmniSTAR
RDS (Radio Data System) + TMC (Traffic Message Change Funktionsfähig seit Februar 2002)
RDS wurde für die digitale Datenübertragung für UKW entwickelt später durch TMC erweitert. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, die Senderinformationen auf dem Display des Radios anzuzeigen und z.B. im Auto jeweils den stärksten Sender einer Sendekette auszuwählen. Selbstverständlich können auch beliebige, digitale Daten übertragen werden. Es steht in der Regel kein eigener Kanal zur Verfügung, deshalb wird die Datenrate auf 56 bit/s (1.5 Gruppen/s) beschränkt. Der Rest muss für andere Dienste freigehalten werden. Dank Datenkompression und anderen Optimierungen genügt dies für die Aktualisierung des gewünschten Korrektursignals alle 2 bis 3 Sekunden.
Die Übertragung erfolgt im UKW-Bereich, das heisst die Ausbreitungscharakteristik ist ähnlich wie bei sichtbarem Licht. In relativ flachen und somit durch UKW gut abgedeckten Zonen ist der Empfang gut. Für eine flächenhafte Abdeckung des topographisch sehr schwierigen Alpenraumes werden jedoch einige hundert Umsetzstationen notwendig sein. Dies setzt der wirtschaftlichen Betreibung eines Regeldienstes enge Grenzen, zumal für die Abdeckung einer gewissen Sicherheit ein zweites, unabhängiges System zur Verfügung stehen sollte.
Update 08.04.2010