GPS Technology GALILEO
Neben dem US-Satellitennavigationssystems GPS und dem russischen GLONASS soll die europäische Variante Galileo bis 2006 in einer eingeschrenkten Erprobungsphase und bis 2008 mit der vollen Leistungsfähigkeit an den Start gehen. Mit Galileo sollen die Abhängigkeit vom amerikanischen GPS und die damit verbundene Bevoprzugung von US-Firmen der Vergangenheit angehören.

Der im Juni 1999 von der europäischen Union Transports Committee gestartete
GALILEO Programm, ist Europas Antwort auf das wachsende Bedürfnis nach Zuverlässigkeit
und Sicherheit in Transportsystemen. Es ist ein strategisches Element, des Europäischen
Plan für politische und technologische Unabhängigkeit.
Das GALILEO-Projekt der Europäischen Union, mit der Unterstützung der European Space
Agency, zielt darauf ab, eine Folge von 30 Satelliten zu starten ( 27 operational
+ 3 active spares), die bei 23,616 km in mittlerer Umlaufbahn aufgestellt werden
soll, und gefolgte durch ein Netzwerk von 2 Kontrollstationen.
GALILEO wird das erste Satellitensystem sein, um den Bedürfnissen ziviler Benutzer
der Welt in Hinsicht auf Funknavigation, Positionierung und Synchronisation zu erfüllen.
Es wird lokale Signale ermöglichen, Sendung über den ganzen Planeten, in sogar den
extremen Breiten, mit einmaliger Genauigkeit und einer Garantie von genauem Funktionieren,
sein.
In anderen Worten, das GALILEO-System wird jedem Individuum ermöglichen, einen kleinen
und preisgünstigen Receiver zu benutzen. Ihre Position innerhalb einiger Meter anzuzeigen.
Wenigstens so präzise wie das modernisierte GPS-System
(NAVSTAR)-
(GLONASS). Außerdem wird die Garantie
von Signalkontinuität und Qualität ein total zuverlässiges System erreicht.
Das neue System GALILEO wird 2008 in vollem Betrieb sein. Der Anfang von Signalausstrahlung
wird 2005 sein. In der Tat ist GALILEO der europäische Bestandteil und die zweite
Phase in des GNSS Konzepts.
THALES Navigation ist mit der Definition und dem Design für die
European Space Agency des ersten GNSS-2-Receiver
beauftrag worden. Der Prototyp existiert schon.
| How Will Galileo Improve Positioning Performance? | |
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Single ferquency system paramenters for GPS an Galileo models
used herein
| GPS Model (actual System) | Galileo model | |
| Nummber of Satelites | 27 | 30 |
| Number of Plans | 6 | 3 |
| Spacing in Planes | Uneven | Evenly spaced |
| nclination of Planes | 53-56 degrees 54 degrees | |
| Radius of Obit | 26.561,75 Km | 29.378,137 km |
| Requencies Used Herein | L1 (1575,42 MHz) | E1 (1575,42 MHz |
E5a/L5 and L1
Für mehr Informationen über
GALILEO
Links
Galileo Industries
Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen:
Galileo Contact Point Austria
Ein fester Orientierungspunkt
in Zeit und Raum.
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| Wie funktioniert Satellitennavigation ? Schon immer haben die Menschen sich am Himmel orientiert. Die heutige Satellitennavigation setzt diese Tradition fort, bietet jedoch dank modernster Technik eine im Vergleich zur einfachen Orientierung an Sonne und Sternen ungleich höhere Präzision. Die Technologie, die zu Beginn in erster Linie militärischen Zwecken diente, wird seit etwa 30 Jahren entwickelt und ermöglicht es dem Benutzer, mit Hilfe eines Geräts für den Empfang von Signalen einer Satellitenkonstellation seine zeitliche und räumliche Position jederzeit exakt zu bestimmen. Das Funktionsprinzip ist einfach: die zu der Konstellation gehörenden Satelliten sind mit einer Atomuhr für extrem genaue Zeitmessungen ausgerüstet. Die Satelliten senden Signale aus, die verschlüsselte Informationen über den Sendezeitpunkt enthalten. Das Empfangsgerät auf der Erde, das z. B. in einem Mobiltelefon untergebracht sein kann, besitzt einen Speicher mit den genauen Koordinaten der jeweiligen Satellitenumlaufbahnen. Beim Empfang eines Signals kann somit der Satellit, von dem das Signal ausgestrahlt wurde, festgestellt sowie die Laufzeit des Signals und damit auch die Entfernung zum Sendesatelliten berechnet werden. Werden gleichzeitig Funksignale von mindestens vier Satelliten empfangen, so ist eine genaue Positionsbestimmung möglich. |
N° 51-2005: Erste Galileo-Satelliten heißen „GIOVE A“
GIOVE A ist nun betriebsbereit 28.12.2005
9 November 2005
GIOVE, das ist die Abkürzung für „Galileo In-Orbit Validation Element“ und der Name
für die zwei Satelliten, die zurzeit auf den ersten Schritt der orbitalen Validierung
vorbereitet werden, damit Galileo, das europäische Satellitennavigationssystem,
voll errichtet werden kann.
Dass die Entscheidung auf den Namen GIOVE fiel, gab Karla Peijs, die niederländische
Ministerin für Verkehr und Wasserwirtschaft, am Mittwoch, den 9. November im ESA
ESTEC-Zentrum im niederländischen Noordwijk bekannt.
GIOVE A, der erste der beiden Satelliten, wurde den Medien während der letzten Vorbereitungen
in den ESTEC-Testanlagen vorgestellt, bevor er auf die Reise zum Kosmodrom in Baikonur
in Kasachstan geht. Dort wird er Ende Dezember mit einer Sojus-Rakete in die Umlaufbahn
gebracht. Der zweite, GIOVE B, folgt 2006, ebenfalls von Baikonur aus.
Mit der Namenswahl GIOVE sollen die Errungenschaften von Galileo Galilei (1564-1642)
– nicht nur im Bereich der Astronomie, sondern auch in der Navigation – angemessen
gewürdigt werden. Als er am 7. Januar 1610 als einer der ersten sein Teleskop auf
den Himmel richtete, entdeckte der berühmte Wissenschaftler die ersten vier Monde
des Planeten Jupiter. Sie erhielten später die Namen Io, Europa, Ganymed und Callisto.
Galileo entdeckte, dass die Formation dieser vier Monde, deren Eklipsen häufig und
sichtbar sind, eine Uhr darstellt, deren Zifferblatt von jedem Punkt auf der Erde
gesehen werden kann. Man benutzte Tabellen, die die Bewegung der ersten vier entdeckten
Jupitermonde beschrieben, um zur See und zu Land den Längengrad zu bestimmen. Galileos
Methode zur Bestimmung des Längengrades durch Beobachtung der Eklipsen der Jupitermonde
stellte eine Revolution in der Navigation, Geodäsie und Kartographie des 17. und
18. Jahrhunderts dar.
Fast 400 Jahre später steht eine weitere Revolution in der Navigation an, wenn Europa
die Infrastruktur zur Positionierung von Galileo auf den Weg bringt. Die Satelliten
GIOVE A und B stellen den Beginn der Validierung dieses neuen System im Orbit dar.
Ihnen werden 2008 vier weitere Satelliten folgen.
GIOVE und seine vier Nachfolger sind die Wegbereiter für die Errichtung der gesamten
Galileo-Konstellation aus 30 Satelliten. Das 21. Jahrhundert wartet so mit noch
nie da gewesenen Möglichkeiten der Satellitenpositionierung, Navigation und Zeitmessung
auf.
Hintergrundnotizen für Redakteure
In dieser ersten Phase des Galileo-Programms, mit der Bezeichnung „Galileo Systemprüfstand“
(GSTB), werden zwei Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, um dort entscheidende
Technologien wie Atomuhren und neue, speziell für das Programm entwickelte Navigationssignale
zu testen. Dabei werden auch die Galileo von der Internationalen Fernmeldeunion
(ITU) zugeteilten Frequenzen sichergestellt.
Diese beiden GIOVE-Satelliten, die bisher unter der eher technischen Bezeichnung
GSTB-V2/A und GSTB-V2/B geführt wurden, sind Bestandteil der orbitalen Validierung
des Galileo-Programms. GIOVE A (GSTB-V2/A) wird zurzeit im ESA-Testzentrum ESTEC
den letzten Umgebungstests unterzogen. Der zweite, GIOVE B (GSTB-V2/B), macht in
Rom (Italien) im Zentrum Alenia Spazio die letzten Integrationstests durch.
Damit wird Galileo, Europas innovatives Satellitennavigationssystem, einsatzbereit
gemacht. Es wird den Bürgern in ganz Europa und weltweit innovative, verbesserte
GPS-Dienste bieten können.
GIOVE A ist eine Entwicklung der Surrey Satellite Technology Ltd (UK). Er ist so
konzipiert, dass er folgende Hauptzwecke erfüllen kann: Frequenzzuweisung, Validierung
von Schlüsseltechnologien wie Rubidiumuhren, Feststellung der Eigenschaften der
Orbitalumgebung und Signalübertragung mittels zweier paralleler Übertragungskanäle.
Auch GIOVE B wird ähnliche Ziele verfolgen. Er wird von Galileo Industries entwickelt,
einem europäischen Konsortium bestehend aus Alcatel Space Industries (F), Alenia
Spazio (I), Astrium GmbH (D), Astrium Ltd (GB) und Galileo Sistemas y Servicios
(E). Dieser Satellit weist darüber hinaus Zusatzelemente auf, wie die passive Wasserstoff-Maser-Uhr
und die Dreikanal-Simultan-Übertragung.
Das Galileo-Programm wird in drei Phasen umgesetzt:
• Definition
• Entwicklung und orbitale Validierung
• Volle Errichtung und Betrieb
Die bevorstehende orbitale Validierung wird durch eine aus vier Satelliten bestehende
Konstellation (so viele werden mindestens benötigt, um die genaue Position und Zeit
in den Teststandorten zu bestimmen) und die entsprechende Zahl von Bodenstationen
vervollständigt.
In der Errichtungsphase schließlich werden die 26 weiteren Satelliten zur Ergänzung
der Galileo-Konstellation hergestellt und in die Umlaufbahn gebracht. Des Weiteren
werden auf der Erde alle erforderlichen Elemente zum Abschluss gebracht, u. a. ein
großes, umfassendes Netzwerk von Stationen und Servicezentren.
Galileo ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der Europäischen
Weltraumorganisation ESA. Es ist das erste, speziell für zivile Zwecke konzipierte
Satellitenpositionierungs- und Navigationssystem, das modernste Dienste bieten wird.
Mit hervorragenden Leistungsgarantien in Bezug auf Genauigkeit, Integrität, Kontinuität
und Verfügbarkeit.
Nähere Auskunft erteilt: ESA Referat Medienbeziehungen
update 29.12.2005